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Batterien aus Kaiserslautern

von | 19.11.2020 | Infrastruktur

Das geplante Batteriewerk in Kaiserslautern von Opel und PSA gemeinsam mit dem französischen Batteriehersteller Saft kann starten. Im Jahr 2024 soll voraussichtlich mit der Serienproduktion begonnen werden.

Die Partner investieren nach eigenen Aussagen gemeinsam zwei Milliarden Euro und wollen langfristig rund 2.000 Arbeitsplätze in Kaiserslautern schaffen. Etwa eine halbe Million Fahrzeuge jährlich könnten zukünftig mit Batteriezellen ‚Made in Kaiserslautern‘ versorgt werden.

Mit Ökostrom betrieben, ist der E-Antrieb an Effizienz kaum zu überbieten und punktet vor allem auf der Kurzstrecke und im Stadtverkehr: Heute schaffen High- End-Elektrofahrzeuge gut 400 Kilometer. Für das geplante Batteriewerk tut sich ein großer Absatzmarkt auf. Das Handicap: In der Herstellung emittiert ein E-Auto durch die Batteriefertigung mehr CO2 als ein klassischer Pkw. Und im Gegensatz zum Benziner dauert das Tanken beziehungsweise Aufladen nicht Minuten, sondern Stunden. Lediglich an wenigen Schnellladestationen dauert das Laden etwa eine Viertelstunde.

Hinzu kommt, dass die Lebensdauer eines
Akkus bei etwa zehn Jahren liegt. Trotz vieler Weiterentwicklungen sind die Geräte noch immer relativ groß und schwer, außerdem ist die Entsorgung problematisch. Entwickler setzen jetzt ihre Hoffnungen in leichtere und langlebigere Lithium-Ionen-Batterien, wie sie etwa in Laptops benutzt werden. Bis diese aber weltweit in großem Stil eingesetzt werden können, wird es laut Experten noch einige Jahre dauern.

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Marion Raschka
Marion Raschka

IHK Pfalz

Freie Wirtschafts-Journalistin für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

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