IHK INTERAKTIV
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
alte chinesische Tür

China – in Zukunft nur noch mit lokaler Präsenz?

von | 23.09.2021 | Weltweit

Für das Exportland Rheinland-Pfalz ist die Volksrepublik China ein sehr wichtiger Handelspartner. Deswegen werden wirtschaftspolitische Entwicklungen der Volksrepublik von deutschen Unternehmen genau beobachtet. Der aktuelle Trend Chinas zu mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit (Stichwort: 14. Fünfjahresplan) und der Stärkung des heimischen Marktes bietet Anlass zu Diskussion, die das Kompetenzzentrum China der IHK Pfalz aufgegriffen hat.

In einem Webinar, das das Kompetenzzentrum China am im September gemeinsam mit dem China Competence Center der IHK Darmstadt/Frankfurt durchgeführt hat, wurde mit Jan von Herff (Senior Manager Trade, Industry Policy & International Networks, BASF Group), Bernd Reitmeier (Geschäftsführer, Start-up Factory Kunshan), Rainer Burkardt (Geschäftsführer, Start-up Factory Kunshan), Jürgen Lindenberg (Geschäftsführer, LINDY Group) und fast 100 Teilnehmern über den Lokalisierungstrend diskutiert. 

 

Fazit: 

1. Deutsche Unternehmen lokalisieren weiter
Der Lokalisierungstrend deutscher Firmen ist weniger eine Reaktion auf politische Entwicklungen, als eine wirtschaftliche Entscheidung, um Kundenanforderungen und Marktentwicklungen nachzukommen. Um im flexiblen und schnelllebigen chinesischen Marktumfeld zu bestehen, ist eine gewisse Infrastruktur vor Ort in China oft sinnvoll. 

2. Markteinstieg in China ist leichter
Der Markteinstieg  in China ist heute zumindest von der Abwicklung leichter geworden. Allerdings ist gleichzeitig der Wettbewerb stärker und das Umfeld auslandserfahrener geworden. 

3. Marktplayer chinesische Regierung
Das Eingreifen des Staates in die Wirtschaft ist in China nicht neu. Die derzeitigen Eingriffe des chinesischen Staates in den Markt betreffen vor allem Branchen, die sehr überhitzt sind. Betroffen sind Branchen mit überwiegend chinesischen Playern (z.B. Weiterbildung). 

4. Entsendung von Expats
Die sinkende Zahl der Expats ist eine normale Entwicklung für deutsche Firmen, die bereits seit vielen Jahren in China aktiv sind. Allerdings kann eine deutsch-chinesische-Führungsspitze sinnvoll sein.

Webinar China 21.9.2021

Weitere Veranstaltungen des Kompetenzzentrums China finden Sie hier:
www.pfalz.ihk24.de/international/greater-china/china/veranstaltungen-zu-china 

 

Folgen Sie dem IHK KOMPETENZZENTRUM CHINA auf LinkedIn!

 

Wir freuen uns über Ihre Meinung zu diesem Thema! 

Themen

Schlagwörter

Teilen

Von

Anne-Christin Werkshage

Anne-Christin Werkshage

IHK Pfalz Referentin für Asien, Afrika, Auslandsmarketing sowie Kompetenzzentrum China und Vietnam

Diskutieren Sie mit

Die Neuesten Kommentare

2 Kommentare

  1. Thomas Heine

    Sehr geehrte Frau Werkshage,

    leider habe dich die Veranstaltung verpasst.

    Gibt es eventuell Folien/PPTXs der Referenten im Nachgang?

    Besten Dank und
    freundliche Grüße,
    Thomas Heine

    Antworten
    • Anne-Christin Werkshage

      Sehr geehrter Herr Heine,

      vielen Dank für Ihren Kommentar unf Ihr Interesse an unserem China Webinar.
      Da die Veranstaltung Diskussionscharakter hatte, gibt es leider keine Folien und auch keine Aufzeichnung.
      Wenn Sie eine konkrete Frage zum Thema oder der Veranstaltung haben, stellen Sie diese gerne an mich.

      Damit Sie in Zukunft keine Veranstaltung verpassen, können Sie sich gerne in unseren Veranstaltungsnewsletter eintragen: https://www.pfalz.ihk24.de/international/veranstaltungsverteiler-international-4612544

      Mit freundlichen Grüßen,
      Anne-Christin Werkshage

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr von IHK Interaktiv

Verwandte Beiträge

Die neuesten Beiträge

Aus Allen Themenbereichen

Albrecht Hornbach Gespräch
Infrastruktur ist eine Daueraufgabe unabhängig von Krisen
Infrastruktur ist eine Daueraufgabe unabhängig von Krisen

Die knappen personellen Kapazitäten werden jetzt für den Wiederaufbau der Verkehrswege in den Hochwasserkatastrophengebieten benötigt. Das geht nur zulasten anderer wichtiger Infrastrukturprojekte.Die knappen personellen Kapazitäten werden jetzt für den Wiederaufbau der Verkehrswege in den Hochwasserkatastrophengebieten benötigt. Das geht nur zulasten anderer wichtiger Infrastrukturprojekte.