IHK INTERAKTIV
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Die Arbeitswelt von morgen

von | 21.02.2022 | Arbeitswelten

Dezentral arbeiten, Arbeitswege ersparen, neue Kontakte knüpfen – das bietet die 1000 Satellites GmbH mit ihren drei Coworking Spaces in der Metropolregion. Auf angestellte Pendler und Selbstständige warten modern eingerichtete Arbeitsplätze in ansprechendem Ambiente.

„Mandelblüte“ und „Schubkärchle“ heißen zwei Besprechungsräume im Satellit Neustadt – ganz typisch für die Coworking Spaces des StartUps, die in der Gestaltung der Räumlichkeiten jeweils Elemente der Region aufnehmen. Historische Bausubstanz wie die alte Vinothek des Weingutes Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim oder das Quarttier Hornbach in Neustadt verbinden sich mit modernen Arbeitsplätzen zu einer inspirierenden Arbeitsatmosphäre. „Wir kommen selbst aus Unternehmen und wissen, was es braucht, um gut arbeiten zu können“, sagt Geschäftsführerin Caro Windlin. Und genau das haben sie und ihre Mitgründer Markus Hummelsberger und Gregory von Abendroth versucht, in Raumgestaltung und Design umzusetzen.

Laptop einstöpseln und los geht’s

Neben den Einzelarbeitsplätzen im großzügigen Open Office gibt es Relax- und Kommunikationsbereiche sowie Besprechungsräume. Video- und Telefon-Boxen garantieren Diskretion. Die Schreibtische sind höhenverstellbar, davor stehen ergonomische Bürostühle. Schnelles Internet gibt es natürlich auch. „Sie müssen nur Ihren Laptop mitbringen, ihn in die Dockingstation einstöpseln und können arbeiten“, erläutert Windlin.

Wozu noch pendeln?

Die Idee zu den Gemeinschafts-Arbeitsplätzen entwickelten die Gründer aus der eigenen Erfahrung: „Wir haben festgestellt, dass wir unsere Arbeit nicht unbedingt am Arbeitsplatz erledigen müssen. Wozu also noch pendeln?“, blickt Windlin auf die Anfänge zurück. Ziel von 1000 Satellites sei es, eine professionelle und inspirierende Arbeitsumgebung für mobiles Arbeiten zu schaffen.

Auch Berufstätige, die zuhause keinen vernünftig ausgestatten Arbeitsplatz haben, oder aber sich im Homeoffice alleine fühlen, gehören zur Zielgruppe.

Drei gleichberechtigte Geschäftsführer: Caro Windlin, Markus Hummelsberger und Gregory von Abendroth (v.l.n.r.)

„Es treffen sich bei uns Menschen, die sich sonst nicht getroffen hätten. Daraus entstehen Gespräche und Ideen sowie neue Netzwerke, die man sonst nicht gehabt hätte“, berichtet sie von den ersten Erfahrungen mit den Spaces. Das Konzept kommt gut an: „Die Kunden finden es extrem spannend“.

Die drei Gründer entwickelten ihr StartUp seit Mai 2019 als Venture Team im Gründerzentrum der BASF. Im Dezember 2021 erfolgte die Ausgründung und das Unternehmen firmiert seitdem als eigenständige GmbH. 1000 Satellites beschäftigt 13 Mitarbeiter und bietet derzeit Satelliten in Neustadt (31 Arbeitsplätze), Wachenheim (24 Plätze) und Mannheim (105) an, über Partner können auch Coworking-Flächen in Heidelberg, Darmstadt und Stuttgart genutzt werden.

Ihr Coworking-Space-Angebot, so sind die drei gleichberechtigten Geschäftsführer Windlin, von Abendroth und Hummelsberger überzeugt, hat sehr gute Wachstumschancen, denn die Arbeitswelt habe sich durch Corona verändert. So werden sie noch weitere Satelliten in der Region etablieren – der nächste kommt in diesem Winter hinzu.

www.1000satellites.de

Themen

Schlagwörter

Teilen

Von

Dirk Leibfried
Dirk Leibfried

Freier Wirtschafts-Journalist für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

Diskutieren Sie mit

Die Neuesten Kommentare

1 Kommentar

  1. Julian

    Ich habe selbst schon in zwei der Spaces (Neustadt und Wachenheim) gearbeitet und kann es nur empfehlen: Man trifft dort interessante Menschen, hat eine tiptop technische Ausstattung (selbst für hybride Events) und kann sich auch gut für Konzentrationsphasen zurückziehen. Sehr empfehlenswert, die 1000Satellites-Spaces!

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mehr von IHK Interaktiv

Verwandte Beiträge

Die neuesten Beiträge

Aus Allen Themenbereichen

Albrecht Hornbach Gespräch
ÜberlebensKUNST
ÜberlebensKUNST

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Menschen, die unsere Region lebens- und liebenswert machen, trotz guter epidemischer Lage kein Geld erwirtschaften.