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DQR: Anerkennung ist eine tolle Sache

von | 09.11.2021 | IHK

Qualifikationen richtig einschätzen zu können, ist für alle Beteiligten sehr nützlich. Für die Personalverantwortlichen in den Unternehmen ebenso wie für Lernende, Berufstätige und Bildungseinrichtungen.

Die Bildungswelt wird in unserer Wissensgesellschaft immer komplexer und unübersichtlicher.

 

  • Immer mehr Fächer
  • Ständig steigende Anforderungen an Kenntnisse und Fertigkeiten
  • Neue oder modernisierte Berufsbilder
  • Unterschiedliche Bildungseinrichtungen
  • Unterschiedliche Bewertungssysteme, je nachdem, wo man herkommt

Personaler in Unternehmen fragen sich: Wie kann ich ein Zeugnis überhaupt mit einem anderen vergleichen? Wie finde ich heraus, was das Zeugnis eigentlich besagt? Welche Qualifikationen hat mein Kandidat, meine Kandidatin wirklich?

Lernende an Schulen, Hochschulen, Unis, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit wollen wissen: Welche Kompetenzen und Fähigkeiten verbergen sich hinter einer Qualifikation? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten haben Qualifikationen? Diese Informationen sind besonders wichtig, wenn man sich für eine (Weiter-)Qualifizierung interessiert oder sich im Ausland weiterbilden will.

Berufstätigen gibt der DQR Orientierung, welche Weiterqualifizierungen etwa für sie sinnvoll sein könnten, und hilft dabei, ihre Kompetenzen auch im europäischen Ausland angemessen zur Geltung zu bringen.

Bildungseinrichtungen nutzen den DQR beispielsweise zur Entwicklung von Curricula, zur Kommunikation mit der Arbeitswelt oder für die Arbeit im internationalen Bereich.

Hier kommt der DQR ins Spiel – der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Er hat deutlich mehr zu bieten als nur die klassischen Zeugnis-Angaben zu Fächern, Lerninhalten und erzielten Leistungen: nämlich, welchem Anforderungsniveau die Kompetenzen entsprechen, die mit einem Bildungsabschluss erworben wurden. So werden auch Gleichwertigkeiten deutlicher, zum Beispiel zwischen beruflicher und Hochschulbildung.

Der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) entstand 2008. Dieser achtstufige Referenzrahmen auf der Basis von Lernergebnissen soll dazu beitragen, die Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Europa zu fördern. Verglichen werden dabei Kompetenzen und Qualifikationen anstelle von Bildungsabschlüssen. Einige Jahre später dockte der DQR an den EQR an.

 

Weitere Informationen:

 

Das Stufenmodell als PDF:
ihkpfalz-interaktiv.de/stufenmodell

Weitere Infos zu DQR auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:
www.dqr.de

Weitere Infos auf der IHK-Pfalz-Website:
pfalz.ihk24.de/ausbildung

 

Master oder Meister?

 

 

Foto: AdobeStock_345561864 / Monkey Business

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Kira Hinderfeld
Kira Hinderfeld

Freie Wirtschafts-Journalistin für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

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