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Investition in Gastlichkeit und Team

von | 04.02.2022 | Arbeitswelten

Während zweier Lockdowns ging in summa neun Monate lang absolut nichts mehr im „Pfalzblick Wald Spa Resort“. Mit einer Investition von 12 Millionen Euro hat sich das Ferienresort zurückgemeldet und baut sein Wohlfühl-Angebot weiter aus.

Für „legeren Luxus zur größtmöglichen Entfaltung der Gäste“ bietet der Pfalzblick mit seinem 55.000 Quadratmeter großen Areal im Dahner Felsenland inklusive Naturbadeteich mit Saunainsel den perfekten Rahmen. Erst 2018 hatte die Familie Maus rund 8 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung ihres Vier-Sterne-Superior-Hauses gesteckt, bis Ende 2022 werden weitere 12 Millionen Euro hinzugekommen sein.

Individuelle Rückzugsgebiete

Für den Wellness-Bereich wurde bereits im Frühjahr 2021 ein zweistöckiges Panorama-Haus errichtet, daran angeschlossen ein beheizter Infinity-Pool. Das kantenlose Becken reicht vom Innenraum bis ins Freie hinaus und bietet freien Blick in die weite Landschaft. So gut wie abgeschlossen sind außerdem die Arbeiten im älteren Hoteltrakt. Hier entstehen durch Umbau 20 neue, bis zu 97 Quadratmeter große Zimmer, teils mit Sauna und Außen-Jacuzzi. Über 86 Zimmer verfügt das Hotel dann, darunter zwölf Suiten. „Bei uns soll jeder seine ganz eigene Lieblingsecke finden können“, umschreibt Manfred Maus das Credo seines Hauses.

Die dritte und letzte Bauphase ist für 2022 geplant und vollzieht sich größtenteils hinter den Kulissen. So werden Halle und Empfang neugestaltet und eine neue Großküche samt Lager- und Kühlräumen errichtet. Besonders wichtig ist für Maus die einhergehende Gestaltung neuer Sozialräume und Sanitäranlagen für die Mitarbeiter „nach neuesten Standards“, wie er betont. Mit 50.000 Gästen schließlich rechnet er 2022, wenn der Normalbetrieb erstmals ganzjährig wiederhergestellt sein wird – das wären 8.000 mehr als 2019 als dem letzten Jahr mit uneingeschränktem Betrieb vor Corona, allerdings beeinträchtigt durch die damaligen Bautätigkeiten.

Auf Erfolgsfaktor Personal gesetzt

Eben diese Gäste gilt es rundum perfekt zu betreuen. „Unsere Mitarbeiter leben und tragen das Ganze“, weiß der Hotelier aus langjähriger Erfahrung. In sie zu investieren, unter anderem auch mit übertariflicher Bezahlung und familienfreundlichen Arbeitszeiten, sei eine Investition in Gegenwart und Zukunft zugleich, denn „der Engpassfaktor Nummer Eins in der Hotellerie ist der Mitarbeiter und nicht etwa der Gast“. Der beste Beweis dafür, dass dem im Hotel Pfalzblick entsprochen wird, ist die auch über die Pandemie hinweg konstant gehaltene Zahl von rund 100 Beschäftigten.

www.pfalzblick.de

IHK-Delegation

Mirza Karahodža (IHK Rhein-Neckar), Frank Panizza (IHK Pfalz), Jürgen Vogel (IHK Pfalz), Jill Gallard. (britische Botschafterin)

Fotos: Jason Hawkes, IHK Pfalz, Copyright Buddy Bartelsen Impress Picture for British Embassy

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Andreas Becker
Andreas Becker

Freier Wirtschafts-Journalist für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

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