IHK INTERAKTIV
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
A.S.T._Gruppenfoto, 50-Jahrfeier

Veranstaltungspremiere zum goldenen Jubiläum

von | 26.10.2022 | Arbeitswelten

Kanalinspektion und -sanierung unter Einsatz hochmoderner Technologien: Nach erfreulich hohem Zuspruch bei der Premiere in Pirmasens sollen die Abwassertage jetzt regelmäßig stattfinden.

Angelique und Shari Germann räumen endgültig auf mit (vor-) gestrigen Klischees. Was man auf den ersten Blick nämlich nicht erwartet haben mag: Die smarten Schwestern, 31 und 26 Jahre alt, führen die Geschäfte eines auf Kanalinspektion und -sanierung, Abscheidetechnik und Entsorgung spezialisierten Unternehmens. Dabei hat ihr Business lange Familientradition: Die Wurzeln reichen zurück bis 1914, als Urgroßvater Otto Germann in Pirmasens noch mit Pferdefuhrwerken Gruben leerte.

Einstieg nach gelungener Feuertaufe

Der Großvater der Schwestern gründete 1972 namensgebend die Klaus Germann Umweltschutz GmbH. Bei der Betriebsübernahme 2002 fügte Vater Andreas die Buchstaben A.S.T. für Abwasser-Sanierungs-Technik zur Firmierung hinzu. Er baute das Unternehmen aus und verkaufte es schließlich 2019 an die Schweizer Kanalservice Holding AG; insgesamt zwölf Betriebe agieren dort eigenständig im Verbund und profitieren so von Synergien. Der Führungswechsel bei A.S.T. folgte einer Feuertaufe, denn pandemiebedingt verlängerte sich ein Segeltörn des Vaters unfreiwillig um Monate, und seine Töchter mussten einspringen. Was als kommissarische Lösung geplant war, lief so gut, dass Angelique und Shari Germann danach von der Holding dauerhaft zur Geschäftsführung berufen wurden.

Abwassersanierung mit Hightech-Methoden

Fünfzig Jahre nach Gründung reicht der Aktionsradius von A.S.T. rund 400 Kilometer um den Pirmasenser Firmensitz. Übergeordnetes Thema ist der Umweltschutz, etwa durch die Inspektion, Reinigung und grabenlose Sanierung von Kanälen. Dafür kommen hochmoderne Kanalinspektionsfahrzeuge mit 4K-Aufnahmetechnik zum Einsatz, sowie Robotik- und Schlauchliner-Verfahren. Darüber hinaus baut und wartet A.S.T. alle Arten von Abscheideanlagen für Industrieunternehmen und unterhält eine eigene Behandlungsanlage, um das Abwasser und den Schlamm aus Öltrennanlagen zu reinigen. Gerade erst hinzugekommen ist ein Containerdienst. Mit 40 Beschäftigten, darunter drei Auszubildende als Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice bzw. Kaufleute für Büromanagement, erzielt A.S.T. Jahresumsätze von circa fünf Millionen Euro. Die beiden Schwestern wollen das Geschäft kontinuierlich und in gesunden Schritten weiter ausbauen. In den vergangenen fünf Jahren habe man dafür zwei Millionen Euro in neueste Technik investiert; weitere Investitionen sollen folgen.

Abwassersanierung mit Hightech-Methoden

Fünfzig Jahre nach Gründung reicht der Aktionsradius von A.S.T. rund 400 Kilometer um den Pirmasenser Firmensitz. Übergeordnetes Thema ist der Umweltschutz, etwa durch die Inspektion, Reinigung und grabenlose Sanierung von Kanälen. Dafür kommen hochmoderne Kanalinspektionsfahrzeuge mit 4K-Aufnahmetechnik zum Einsatz, sowie Robotik- und Schlauchliner-Verfahren. Darüber hinaus baut und wartet A.S.T. alle Arten von Abscheideanlagen für Industrieunternehmen und unterhält eine eigene Behandlungsanlage, um das Abwasser und den Schlamm aus Öltrennanlagen zu reinigen. Gerade erst hinzugekommen ist ein Containerdienst. Mit 40 Beschäftigten, darunter drei Auszubildende als Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice bzw. Kaufleute für Büromanagement, erzielt A.S.T. Jahresumsätze von circa fünf Millionen Euro. Die beiden Schwestern wollen das Geschäft kontinuierlich und in gesunden Schritten weiter ausbauen. In den vergangenen fünf Jahren habe man dafür zwei Millionen Euro in neueste Technik investiert; weitere Investitionen sollen folgen.

Weitere Infos:

 

www.ast-germann.de

 

 

Bilder: Firmenfotos

Themen

Schlagwörter

Teilen

Von

Andreas Becker
Andreas Becker

Freier Wirtschafts-Journalist für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

Diskutieren Sie mit

Die Neuesten Kommentare

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mehr von IHK Interaktiv

Verwandte Beiträge

Die neuesten Beiträge

Aus Allen Themenbereichen

Blackout
Blackout

Kommt er oder kommt er nicht? Das ist die Frage, die mir derzeit oft gestellt wird. Die ehrliche Antwort ist: Ich weiß es nicht. Das ist die Krux mit der Mathematik seltener Ereignisse, denn ein solches wäre ein flächendeckender Blackout.

„Betriebe können sofort Energie einsparen“
„Betriebe können sofort Energie einsparen“

Interview mit Markus Mettler, dem Urheber des Erfolgsprojekts "Energiescouts". Markus Mettler ist technischer Betriebsleiter bei ebm-papst, dem mit 2,3 Milliarden Euro Umsatz und fast 15.000 Mitarbeitern führenden Hersteller von Ventilatoren und Antrieben. Vor zwölf Jahren hat Mettler das Ausbildungsprojekt "Energiescouts" erfunden, mit dem Auszubildende für Energieeffizienz und Klimaschutz sensibilisiert werden. Nun erhielt er vom Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck und DIHK-Präsident Peter Adrian die Ehrenurkunde für sein Engagement. Hier erklärt er, warum das Projekt nicht nur der Umwelt hilft, sondern auch die Betriebe und ihre Azubis weiterbringt.