IHK INTERAKTIV
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
AdobeStock_427401965

Zukunft in China?

von | 02.05.2022 | Weltweit

Zwar wuchs die chinesische Wirtschaft 2021 um über acht Prozent gegenüber dem Vorjahr, allerdings hatte sie 2020 einen historischen Einbruch erlebt. Die Null-Covid-Strategie fordert ihren Tribut.

„China ist auf dem Rückzug nach innen, was umso krasser ist, wenn man in Rechnung stellt, wie abhängig es immer noch von ausländischer Technologie und von den Exportmärkten ist“, sagte Jörg Wuttke, Generalbevollmächtigter der BASF China und Präsident der EU-Handelskammer China, im Februar 2022 dem „Spiegel“. „Das passt überhaupt nicht zusammen, aber das Denken geht in diese Richtung. Und Präsident Xi ist bereit, die ökonomischen Kosten dafür zu tragen.“

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Video: „China: Ansporn und Bedrohung für die deutsche Wirtschaft?“ mit Jörg Wuttke, Generalbevollmächtigter der BASF China und Präsident der EU-Handelskammer China.

Die Deutsche Handelskammer in China hat Anfang 2022 in Kooperation mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Ergebnisse der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage „Business Confidence Survey“ vorgestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse:

 

  • Vor dem Hintergrund einer politischen Fokussierung der chinesischen Wirtschaft auf sich selbst ist die Vorzugsbehandlung lokaler Unternehmen zur größten regulatorischen Herausforderung für die deutsche Wirtschaft in China geworden. Ein Drittel der deutschen Unternehmen berichtet von nachteiliger Behandlung.
  • Deutsche Unternehmen bauen auf den Wachstumsmotor China: 2021 konnten fast 60 Prozent der Unternehmen in China bessere Geschäfte verzeichnen und für 2022 erwarten über die Hälfte der Unternehmen eine Verbesserung der Entwicklung in ihrer Industrie in China. Während sich die Umsätze robust entwickeln, drücken steigende Rohstoff- und Energiepreise auf die Ergebnissituation.
  • Ein Drittel der Firmen lokalisieren zunehmend technisches und betriebliches Know-how in China als Reaktion auf die Anforderung des Marktes, steigende Entkopplungstendenzen sowie anhaltende Reiserestriktionen.

Themen

Schlagwörter

Teilen

Von

Marion Raschka
Marion Raschka

Freie Wirtschafts-Journalistin für IHK Interaktiv und das Wirtschaftsmagazin Pfalz.

Diskutieren Sie mit

Die Neuesten Kommentare

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mehr von IHK Interaktiv

Verwandte Beiträge

Die neuesten Beiträge

Aus Allen Themenbereichen

Albrecht Hornbach Gespräch
Europa am Scheideweg
Europa am Scheideweg

Als wären zwei Jahre Corona-Krise, hohe Energiepreise und gestörte Lieferketten noch nicht genug: Der Krieg in der Ukraine schraubt all diese wirtschaftlichen Widrigkeiten auf ein völlig neues Niveau hoch.